„Den unsagbaren Schmerz kann das Urteil nicht lindern.“ Nichts könne dies. Das sagt Willi Thoms an diesem Donnerstagvormittag. Thoms ist Vorsitzender Richter einer Strafkammer. Und an diesem 20. Verhandlungstag im Prozess um den schweren Unfall in Berlin-Mitte vor mehr als zwei Jahren spricht er das Urteil: Michael M. hat sich schuldig gemacht der fahrlässigen Tötung in vier Fällen und der fahrlässigen Gefährdung des Straßenverkehrs. Er wird zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wird. Zudem muss der 45 -jährige Unternehmer für die Dauer von zwei Jahren seine Fahrerlaubnis abgeben und dem gemeinnützigen Verein Fuss e. V., der die Interessen von Fußgängern vertritt, 15.000 Euro zahlen.

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