Berlin - TOM HANKS käme gern öfter nach Berlin. „Ich liebe die Stadt, hinter jeder Ecke findet man hier Geschichte.“ Allerdings hatte Hanks am Rande der Europapremiere seines neuesten Films „Ein Hologramm für den König“ am Sonntagabend im Zoo-Palast gut damit zu tun, die Falschmeldung einer (früher mal an „Fakten, Fakten, Fakten“ interessierten)  Illustrierten zu korrigieren, die am Sonntag die ganz große Runde gemacht hatte: „Nein, ich werde mir hier keine Wohnung kaufen. Ich komme allerdings gern immer wieder in die Stadt, um in Berlin zu arbeiten.“ Seine Kinder kennen die deutsche Hauptstadt inzwischen auch besser als er. „Mein Sohn hat nachts um halb drei bei Curry 36 eine Wurst gegessen - danach ist man nicht mehr derselbe, wie zuvor.“ Hanks spielt in „Ein Hologramm für den König“ den Geschäftsmann Alan Clay, der ein Opfer der Bankenkrise ist und nun seine letzte Chance darin sieht, dem König von Saudi-Arabien Hologramm-Kommunikationstechnologie zu verkaufen. Der König will mitten in der Wüste eine Wirtschaftsmetropole errichten, mit der es allerdings nicht gerade flott vorangeht. Tom Hanks als verlorener Mann in der Wüste - das sind beeindruckende Bilder. Er konnte sich das beim ersten Lesen des Drehbuchs von Tom Tykwer gleich vorstellen und sagte sofort zu. Und zwar mit einer Verbindlichkeit, die ihm keine Rückzugsmöglichkeiten offen ließ: „Let’s do it!“ Hanks und Tykwer kennen und schätzen einander seit der Zusammenarbeit beim Film „Cloud Atlas“. Einen dritten Film würde Hanks mit Tykwer jederzeit gern drehen. „Wir suchen nach einem Stoff. Aber Tom ist sehr beschäftigt, ich habe keine Hoffnung, dass das bald klappt.“

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