Trauer erlebt ein Kulturwandel: es soll individuel, personalisiert und digital sein. 
Foto: imago images/F. Anthea Schaap

BerlinWer erfahren will, wie sich der Umgang der Berliner mit dem Tod verändert, muss ein kleines Büro nahe der Schönhauser Allee aufsuchen. Im Schaufenster des Ladens an der Storkower Straße stehen Lego-Miniaturen eines Friedhofs und eines Leichenwagens. Dahinter: ein Holztisch, frische Tulpen und Hängeregale, in denen handangefertigte Urnen stehen. „Lebensnah“ steht in grünen Buchstaben auf der Fensterfront.

„Meine Lieblingsstatistik besagt, dass der Deutsche alle 18 Jahre einen nahen Menschen verliert, sich aber alle sechs Jahre ein neues Auto kauft“, sagt Eric Wrede. Der 39-Jährige hat 2016 seine Karriere in der Musikindustrie aufgegeben und „Lebensnah Bestattungen“ gegründet. Als Autor ist Wrede nach wie vor tätig, unter anderem   als Kolumnist bei der Berliner Zeitung. Was der Bestatter mit dem Auto-Vergleich meint: Immer mehr Menschen entschieden sich dazu, den Abschied von ihnen nahe stehenden Personen so persönlich als nur möglich zu gestalten, es wird zelebriert wie ein „once in a lifetime“-Ereignis.

Särge zum Selbstbauen

Schließlich sind Beerdigungen eben nicht trivial, sie sind kein Autokauf, bei dem zwischen VW Golf, Ford Fiesta und Finanzierungsmodellen gewählt wird. Aus der Motivation heraus, den Abschied von Familienangehörigen, Freunden und Verwandten empathischer und individueller zu gestalten, gründete Wrede sein etwas anderes Bestattungsunternehmen. Heute beschäftigt er sechs Personen, hat eine eigene Bestattungskapelle in der Nähe des Rathauses und organisiert jährlich den Abschied von mehr als 150 Menschen. Er wickelt nicht nur das Notwendigste ab, er ist auch Therapeut und Seelsorger. „Als Bestatter wirst du für eine bestimmte Zeit teilweise zum besten Freund deiner Kunden“, sagt Wrede.

Es gibt inzwischen eine Fülle von Initiativen, die Anteilnahme, Trauer und Abschied neu denken und versuchen, Hinterbliebenen zur Seite zu stehen. Zu ihnen zählen kleine Unternehmen wie das von Wrede, Bestattungs-Start-ups, Friedhöfe mit Trauercafés und alternative, naturnahe Bestattungsformen. Der Umgang mit dem Tod – er verändert sich, und zwar im Gleichschritt mit der globalen Metamorphose: Die Trauerkultur heutzutage ist kurzlebiger, digitaler, personalisierter.

Als Wrede „Lebensnah Bestattungen“ vor drei Jahren gründet, ist ihm wichtig, mit vorherrschenden Branchenkonventionen zu brechen. „Ich wollte Bestattung nie als Dienstleistung definieren“, sagt er. Wenn Menschen, die von uns gehen, zu Auftragsnummern und Abläufen verkommen, so seine Logik, könne der Abschied nur misslingen.

Also ruft Wrede ein Bestattungsunternehmen ins Leben, das anderen Prioritäten setzt: Er bietet Hinterbliebenen die Möglichkeit, Särge eigenhändig zu bauen – aus dem Holz, das sie selbst auswählen. Er berechnet dafür den Preis, den er selbst im Einzelhandel bezahlt. Außerdem macht er den Abschied persönlicher: Für eine Kundin, deren Schwager verstorben sei, erschuf er gemeinsam mit der Floristin Petra Schwarz eine Urne, die mit den Buchseiten eines Krimis von Petra Hammesfahr geschmückt war, weil der Verstorbene dieses Genre besonders mochte. Ob ein Kunde für den Prozess der Bewältigung sechs Tage oder vier Wochen brauche, sei ihm egal, sagt Wrede. Er verstehe die Bestattungen mehr als Begleitung der Angehörigen denn als Dienstleistung; mehr als Hilfestellung denn als bürokratisches Prozedere.

Eric Wrede will die Trauerkultur in Berlin verändern. 
Foto:  Christian Schulz

Portionierter Trost per Newsletter

„Ich habe mich gefragt: Wie will ein Mensch den Abschied von einer Person gestalten, die ihm nahe stand?“, sagt der 39-Jährige. „Wie viel Zeit braucht er? Was will er in den Vordergrund stellen? Wie will er sich verabschieden?“ Die heutige Generation, so Wrede, beantworte   diese Fragen ganz anders als die Generation ihrer Eltern. „Die Kinder der Babyboomer führten ein Leben in wirtschaftlichem Wohlstand und beerdigen ihre Eltern, ohne je Krieg erlebt zu haben.“ Die heutige Generation frage sich, wie sie eine Bestattung organisieren könne, die der Persönlichkeit und dem Leben des Verstorbenen gerecht würde. „Es hat sich ein Kulturwandel vollzogen“, sagt Wrede. Das Lebensende eines nahe stehenden Menschen werde weniger     einheitlich als früher begangen, werde individualistischer gestaltet.

Sieben Kilometer weiter südlich von Wredes Büro liegt das Kottbusser Tor, hier riecht es nach Fisch vom nahe gelegenen Imbiss. Von hier ist es nicht weit zu einem Hinterhof an der Adalbertstraße. Graffitis von Fußballultragruppierungen reihen sich an Sticker der Klimaschutzbewegung. Hier hat ein Unternehmen namens November seinen Sitz. Das 2017 gegründetes Bestattungs-Start-up sammelte in mehreren Finanzierungsrunden mehr als fünf Millionen Euro von unterschiedlichen Investoren ein. Seine Idee: Es verschickt an seine Kunden alle paar Tage per Mail sogenannte Trostgedanken. Es gehe   um „einfühlsame Begleitung für Hinterbliebene und Menschen, die für sie da sein möchten“, heißt es auf der Internetseite des Unternehmens.

An den Wänden in dem Kreuzberger Büro hängen ausgedruckte Zettel mit positivem Feedback auf die Trostgedanken. „So klein und nichtig ein paar Worte eines Fremden scheinen mögen, sind sie doch ein nützlicher Begleiter geworden in der Zeit der Trauer um meine Mama“, ist da beispielsweise zu lesen. In den Emails wird beispielsweise   zu sportlicher Betätigung an der frischen Luft geraten und zu Dialog und Austausch mit Freunden und Familie. „Die Resonanz ist sensationell“, sagt November-Gründer Christoph Basner. „Die Idee hinter den Trauergedanken: Keiner soll alleingelassen werden. Auch wenn unsere Trostgedanken natürlich keinen Toten ersetzen“, sagt der 32-Jährige. Unter seinem Pullover lugt der Hemdkragen hervor, an den Füßen trägt er Sneaker. Wenn er von Beerdigungen und Abschied spricht, benutzt er ein ganz anderes Vokabular als Seelsorger oder Bestatter. Er verwendet englische Begriffe wie self-care, also Eigen-Fürsorge, oder convenience für       Komfortzone. Schnell wird klar: November hat die Abwicklung des Todes in das 21. Jahrhundert übersetzt; das Start-up mit inzwischen 240 Mitarbeitern hat in einer analogen Branche eine kleine digitale Revolution durchgesetzt.

Dieser Umbruch passt in das 21. Jahrhundert: in ein Zeitalter also, in dem David-Bowie-Huldigungen auf sozialen Netzwerken wie Facebook verfasst werden; in ein Zeitalter, in dem das Zentrum für politische Schönheit mit der Aktion „Die Toten kommen“ das Gedenken an Mittelmeerflüchtlinge in die deutsche Öffentlichkeit getragen hat; in ein Zeitalter, in dem Initiativen wie „Trauer Now“ Kundgebungen am Brandenburger Tor abhalten und für eine neue Trauerkultur werben. Ihr Motto: „Der Trauer Zeit und Raum zu geben, und vor allem, öffentlich trauern zu können.“ In solch einem Zeitalter ist es nur logisch, dass der finale Schritt bei der Beisetzung ebenfalls digital vollzogen wird. Mitunter wird der Umgang mit dem Tod sogar schon zu einem public happening. Es gebe Angehörige, die Todesfälle in sozialen Netzwerken so öffentlichkeitswirksam inszenieren, dass sie dafür große Zustimmung, viele Likes und Herzchen bekommen, erzählt Basner. Gleichzeitig, so der Start-up-Gründer, sollte man digitale Trauerinszenierung nicht per se verurteilen: „Es kann aufgesetzt wirken, aber im Endeffekt ist es wichtig, die Leute so trauern zu lassen, wie sie trauern wollen – und wenn das auf digitalem Wege passiert, dann ist das eben so.“

Manche planen eigene Bestattung

Die Geschichte von November erzählt sich wie die Aufstiegsstory vieler Start-ups, bei denen aus einer Marktlücke eine Idee wurde: 2017 sterben in Berlin zwei Verwandte von Robin Klemm, der zu dieser Zeit in Stuttgart lebt. Der Baden-Württemberger wickelt die Bestattung ab, merkt aber, dass er nicht vor Ort ist und keine Bestatter kennt. Er sucht nach jemanden, der ihm die Arbeit abnimmt und trotzdem einen würdevollen Abschied organisiert. Als Klemm merkt, dass ihm zahlreiche Bestattungsinstitute nicht helfen können, entsteht die Geschäftsidee: ein onlinebasiertes Angebot, das Hinterbliebenen die wichtigsten Schritte abnimmt und den Prozess erleichtert. Gemeinsam mit Basner gründet er November. „Uns war es wichtig, dass Menschen, die gerade angesichts eines Todesfalles ohnmächtig sind, ihre Komfortzone nicht verlassen müssen“, so Basner. Wie sie es von anderen Angelegenheiten gewohnt sind, sollten sie auch den Trauerfall per Mausklick am Rechner regeln können, beispielsweise entscheiden, wie die Bestattungen ablaufen soll.

November ist heute die größte Online-Plattform für das Ende des Lebens. 500 000 Unique Visitors besuchen den Online-Auftritt des Start-ups jeden Monat, im Jahr wickelt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge eine vierstellige Zahl von Todesfällen ab.

Der Umgang mit dem Thema Tod und Sterben sei unverkrampfter geworden, sagt Basner, und es gebe bestimmte Trends in der Branche. Dann holt er aus. Zum einen – das deckt sich mit Wredes Beobachtungen – sei da der Wunsch nach Individualisierung. November organisierte erst kürzlich die Bestattung eines passionierten Dartspieler. Für ihn wurde eine individualisierte Dartscheibe angefertigt, die bei der Trauerfeier als Dekoration diente. Bei einem anderen Kunde habe man eine Harley-Davidson-Maschine in die Kapelle gefahren, weil der Verstorbene leidenschaftlicher Motorradfahrer gewesen sei. Zum anderen, so Basner, wollten immer mehr Kunden selbstbestimmt ableben. „Die Menschen, die sich an uns wenden“, sagt Basner, „haben manchmal gar keinen Trauerfall in der Familie oder Bekanntenkreis, sondern wollen ihre eigene Bestattung organisieren – und zwar ohne großes Brimborium“. Sie betreiben aktive Vorsorge.

Wredes Lebensnah Bestattungen und Basners November: So unterschiedlich sie auch sein mögen – hier das kleine Unternehmen, das jeden Kunden persönlich berät und ihm alle Zeit einräumt, dort das Berliner Onlineportal, das Tausenden Menschen in der Bundesrepublik   per Mausklick unkompliziert hilft, sie zeigen die Stoßrichtung auf: Der Umgang mit dem Tod ist individualistischer und pragmatischer geworden, weil Menschen heutzutage einerseits Komfort wollen, andererseits eine würdige Verabschiedung wünschen, die einem geliebten Menschen gerecht wird.

Und womöglich nicht nur eine Verabschiedung, sondern auch ein offenes Ohr. Markus Krell koordiniert den Hospizdienst Stephanus in Pankow. Sein Team und er begleiten 130 Personen jährlich beim Sterben. Die Mitarbeiter sind mobil und helfen Sterbenden nicht nur im Hospiz, sondern auch in deren Wohnung. Fragt man Krell, wie sich der Umgang der Berliner mit dem Tod im Laufe der Jahre verändert habe, beobachtet er eine Entwicklung, die womöglich als Kehrseite der Digitalisierung betrachtet werden kann: „Die Menschen sterben und trauern einsamer“, sagt Krell. Trugen Angehörige früher schwarz und machten nach außen deutlich, dass sie einen Todesfall zu verkraften haben, sei der Tod heute oft Privatsache und Tabuthema. Und: Krell beobachtet, dass Menschen nicht selten einsam versterben, ohne soziale Bindungen. „Natürlich liegt das auch daran, dass die Familien nicht mehr so stark sind wie früher – oft leben Angehörige am anderen Ende Deutschlands oder haben keinen Kontakt mehr zu ihren Verwandten.“ Gerade für sie brauche es Angebote, so Krell.

Café Finovo ist ein Ort wo die Leute offen trauern können.
Foto: Markus Wächter

Dass diese Offerten oft niedrigschwelliger sein können als bei einem ambulanten Hospizdienst, zeigt das Café Finovo an der Großgörschenstraße in Schöneberg.

Das Trauercafé vor dem St. Matthäus-Friedhof, auf dem unter anderem Graciano „Rocky“ Rocchigiani, Rio Reiser und die Gebrüder Grimm beerdigt sind, ist eine „Pufferzone zwischen dem Tod und der Welt da draußen“. Das sagt Hagen, der seinen richtigen Namen nicht in der Zeitung lesen will. Seit fünf Jahren arbeitet der Enddreißiger als Kellner im Café Finovo, in dem Kinderbücher stehen und Kuchen verkauft werden, die etwa „Weiße Unschuld“ heißen. Der Tod ist ein großer Gleichmacher, sagt Hagen. „Die Menschen, die sich hier treffen, haben oft nichts gemein, außer, dass sie mit dem Tod ihres Nässten konfrontiert wurden.“ Er habe beobachtet, dass einander fremde Menschen Gießpartnerschaften für Gräber eingehen. Und er erzählt von einer Kundin, die wochenlang jeden Sonntag kam, eine Suppe, einen Kaffee und ein Kuchenstück bestellte – und das abgezählte Geld auf den Tisch legte. Eine Routine, die ihr in der Trauerzeit half. „Für Menschen wie sie war der Besuch in unserem Café ein ganz intimes Erlebnis“, sagt der Wirt. Sie stießen in unmittelbarer räumlicher Nähe zum Grab auf ein geschütztes Umfeld, welches ihre Trauer zulässt.

Sind Bestattungsunternehmen wie Lebensnah oder November Indizien für die Überführung der Bestattungsbranche in die digitale, individualistische Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, so sind Hospizdienste wie Stephanus und Cafés wie Finovo womöglich die Auffangmechanismen, die Menschen im Sterbebett einerseits und Hinterbliebene andererseits vor der Isolierung und Vereinsamung bewahren.

Im Café „Finovo“ auf alten St. Matthäus- Friedhof wurden schon Gießpartnerschaften geschlossen.
Foto: Gudath

Öko bis zum Schluss

Die klassische Beerdigung – die Erdbestattung in einem Sarg – ist insgesamt immer weniger gefragt. Bundesweit werden fast sieben von zehn Verstorbene in einer Urne beigesetzt. In Berlin ist dieser Trend   allerdings weniger stark ausgeprägt, hier würden lediglich rund 45 Prozent der Toten eingeäschert.

Lebensnah-Bestatter Wrede merkt, dass es für immer mehr Menschen wichtig sei, bei der Beerdigung ökologisch vorzugehen und nachhaltige Stoffe zu verwenden. So verzichtet er beispielsweise auf Kupferurnen, die nicht abbaubar seien, er greift auf Stoffe wie Holz oder Papier zurück, die Teil eines Recyclingkreislauf werden können. Jüngst wurde sein Unternehmen mit dem Bundespreis für Nachhaltigkeit honoriert.

Lebensnah verwendet Ökologische Stoffe für die Urnen
Foto: LEBENSNAH

Dass immer mehr Menschen beim Thema Bestattungen ökologisch denken, merkt auch Jürgen Kiesow, der seit 1980 auf dem St. Bartholomäus in Weißensee als Friedhofsverwalter arbeitet. Der St. Bartholomäus ist einer der größten Friedhöfe für Waldbestattung in Berlin, seine zehn Hektar Fläche teilen sich hier in zahlreiche Quartiere, grüne Bestattungsinseln sozusagen. Im Wald des St. Bartholomäus prangen Namensschilder auf Baumrinden, blaue Bänder signalisieren Familienbäume, unter Bäumen mit gelben Bändern liegen Menschen begraben, die sich zu Lebzeiten nicht kannten.

Immer mehr Leute denken ökologisch, auch beim Thema Bestattungen
Foto: camcop media / Andreas Klug

Von 2014 bis 2017 war der St. Bartholomäus auch der einzige Friedwald der Hauptstadt. Dann beendete die Gemeinde die Kooperation mit der Friedwald GmbH, weil ihnen das Ganze zu kommerziell wurde, erzählt Kiesow. So ist Kiesows Reich dem Namen nach heute kein Friedwald mehr. Auch wenn nach wie vor Bestattungen zu Füßen von Ahorn- und Kastanienbäumen, von Linden und Ulmen vorgenommen werden. Er erlebe, wie Beisetzungen in biologisch abbaubaren Urnen funktionieren, erzählt der Mann, der seit 39 Jahren bei St. Bartholomäus tätig ist. Neben verwalterischen Aufgaben ist er auch Förster, der nach der Artenvielfalt und Gewächspflege schaut. „Ich würde schon sagen, dass es immer häufiger das Verlangen gibt, in einem naturnahen Umfeld begraben zu werden, mit Stoffen, die Teil eines Kreislaufs werden“, sagt Kiesow. Die Nachfrage sei gewachsen, sagt der Friedhofsverwalter. Das werde auch bei seinen Friedhofsführungen deutlich, bei denen es immer mehr Interessenten gebe, die ihm zuhörten.

Doch Kiesow kümmert sich nicht nur um morsches Holz und totes Laub. Dieser Tage treibt ein streunender Hund sein Unwesen auf dem St. Bartholomäus-Friedhof: Er bedrohe den Rehbestand, sagt Kiesow, und habe sogar schon Menschen aufgelauert, die die Friedhofs-Toilette benutzen. Vor dem Totensonntag müsse er das Tier einfangen, sagt der Friedhofsverwalter, „Denn dann kommen besonders viele Menschen.“

Im Friedwald auf dem Kirchhof St. Bartholomäus wird in einem naturnahen Umfeld begrabt.
Foto: camcop media / Andreas Klug

Die Trauer, Anteilnahme und der Umgang mit dem Tod: So sehr sie sich verändern, so ist eines gleich geblieben: Es ist ein intimes Thema. Gestört will keiner werden, wenn er Verstorbenen gedenkt. Auch nicht von einem Straßenköter.