Berlin Das Leben auf der sonst so pulsierenden Kastanienallee ist eingeschlafen. Nur ein paar Anwohner sind auf dem Weg zum Einkaufen oder zur Arbeit. Von Flaneuren, Berlin-Suchern und Besuchern keine Spur. Wenn die gelbe Straßenbahn direkt vor der Tür des Hotels Kastanienhof hält, spuckt sie keine Menschentrauben mit Rucksäcken und Rollkoffern aus. Schnell zerstreuen sich die wenigen Passanten an diesem Januartag im Schneeregen.

Der Summer an der Glastür vom Hotel erklingt. Ein paar Stufen hinauf und Radiogedudel von der Rezeption wird hörbar. In der Vitrine am Eingang stehen die Souvenirs verloren herum. Ein Mini-Fernsehturm für 5,80 Euro, ein Berlinplan auf Englisch, Zahnpasta – und keiner da, der sich dafür interessieren würde.

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