Kaum hatten sich die Zustände in den Bürgerämtern normalisiert, da bracht in den Standesämtern das Chaos aus. Heiratswillige stehen  zum Teil schon ab 4 Uhr morgens vor der Tür, um einen Termin für die Trauung zu bekommen. Jetzt ist der Senat auf die Idee gekommen, das Erfolgsrezept der Bürgerämter auch für die Standesämter anzuwenden. Die Termine werden  bald  im Internet vergeben, erfuhr die Berliner Zeitung.

Wie aus  einem Antrag  von SPD, Linken und Grünen hervorgeht, der der Berliner Zeitung vorliegt, sollen bis spätestens Ende 2017 alle Termine online  buchbar sein, um die Zumutungen  für die künftigen Hochzeitspaare zu beseitigen. Der Antrag soll am kommenden Donnerstag zur Plenarsitzung eingebracht werden. Darin heißt es weiter, dass alle Berliner  bis Ende 2017 ein  persönliches  Service-Konto erhalten, über das sie bequem im Internet möglichst viele Abläufe abwickeln können. Dazu zählen  eben auch die Standesamtstermine. Sogar mit  einer Handy-App sollen Termine buchbar werden.

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