BerlinRund 100 Menschen versammeln sich am Mittwochnachmittag vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, an deren Fassade ein langes Transparent verheißt: Kein Platz für Verschwörungstheoretiker. Ein breites linkes Bündnis von „Omas gegen Rechts“, „Work of Care“, „Aufstehen gegen Rassismus“, dem Berliner Bündnis gegen Rechts bis hin zum Bund der Antifaschisten hatte zu der Demonstration aufgerufen, um gegen Corona-Leugner zu protestieren und zur Solidarität aufzurufen.

„Die Risikogruppe heißt Querdenker“, sagt Sebastian, ein junger Mann, der die Demonstration mit organisiert hat, unter dem Applaus der Frauen und Männer, die alle Maske tragen und auf den Sicherheitsabstand achten. Man habe an diesem Mittwoch den Rosa-Luxemburg-Platz symbolisch besetzen wollen, um dem am selben Tag geplanten „Querdenken“-Aufmarsch dort keinen Raum zu geben. Schließlich hätten im Frühjahr die sogenannten Hygiene-Demos ihren Ausgang vor der Volksbühne genommen, so Sebastian.

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