Berlin - Er hat es mehrfach versucht. Doch diesmal soll es endlich klappen. In wenigen Tagen will der Vorstand der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den Vordereinstieg im Bus wieder für Fahrgäste öffnen. Dann soll es auch wieder möglich sein, beim Fahrpersonal Fahrscheine zu kaufen – allerdings nicht mehr mit Bargeld. „Am 3. Mai wollen wir die vorderen Türen wieder aufmachen“, sagte Petra Nelken, Sprecherin des Landesunternehmens, der Berliner Zeitung. Doch damit stoßen die neue BVG-Chefin Eva Kreienkamp und ihre Mitstreiter intern weiterhin auf heftigen Gegenwind. Personalräte sowie Frauen- und Schwerbehindertenvertretungen im Busbereich lehnen die geplante Öffnung ab und drohen mit Gegenmaßnahmen. Sie fürchten, dass sich das Fahrpersonal mit Corona ansteckt. Verdi-Sekretär Jeemy Arndt sprach von einer „Machtprobe“. 

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