Berlin - Angst vor Ansteckung mit Corona ist für viele ein Grund, Busse und Bahnen zu meiden. Doch anders als befürchtet hat sich der Rückgang des Fahrgastaufkommens bislang kaum auf die Zahl der Stammkunden ausgewirkt. Zwar ist die Zahl der Abonnements zurückgegangen, wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die S-Bahn Berlin der Berliner Zeitung mitteilen – aber nur leicht. Die regelmäßigen Kunden halten den Verkehrsunternehmen größtenteils die Treue. Die Frage ist, wie lange noch?

So viel steht fest: Der Nahverkehr gilt als einer der Verlierer der Corona-Krise. Als die Pandemie in diesem  Frühjahr ihren ersten Höhepunkt erreichte, meldete die BVG einen Rückgang der Fahrgastzahl um rund 75 Prozent. Dagegen nahm die Belastung der Berliner Hauptverkehrsstraßen damals nur um 20 bis 35 Prozent ab. Inzwischen wird der Nahverkehr wieder deutlich stärker genutzt. Klar ist aber auch: Ein Teil der früheren Fahrgäste hat der BVG und der S-Bahn wohl für längere Zeit den Rücken gekehrt. Nicht nur, weil manch einer von ihnen eine Infektion befürchtet: Die Zahl der Pendler sank auch, weil zahlreiche Berufstätige zu Hause arbeiten.

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