Berlin - Burghard Zahlmann, Geschäftsführer der Concertbüro Zahlmann GmbH, ist ein optimistischer Typ. „Das muss man sich in solchen Situationen beibehalten, sonst braucht man gar nicht weiterzumachen“, sagt der 65-Jährige. Also hat Zahlmann sich mit seiner Konzertagentur, die sonst Künstler wie Deep Purple, Adel Tawil oder das russische Staatsballett bucht, aktuell auf Ausstellungen verlegt: „Van Gogh – The Immersive Experience“, die ab 9. April in Berlin gezeigt wird, und „The Mystery of Banksy“, ab 15. April zu sehen, ebenfalls im Station Berlin am Gleisdreieck. 

Die Van-Gogh-Schau beschreibt Zahlmann folgendermaßen: „Sie müssen sich vorstellen: einen immensen Raum mit 400 Quadratmetern, dort sehen Sie Gemälde in 360 Grad, auf die Wände und den Fußboden projiziert. Wunderschön anzusehen, das sucht seinesgleichen.“ Das Werk des niederländischen Maler-Genies (1853–1890) wegen Corona wie so viele nur virtuell im Internet zu zeigen, kam für Zahlmann nicht infrage. „Mit zu Hause lässt sich das gar nicht vergleichen, der Besucher muss es vor Ort genießen.“ So bekomme man etwa vor Ort auf einem Sessel sitzend mit einer VR-Brille Lebensstationen des Künstlers gezeigt und erklärt.

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