Berlin-KreuzbergAsmin fehlt noch. Die Sozialarbeiterin hat die Räume zum Jugendclub Civilipark aufgeschlossen. Evelina, die Producerin, ist da und Saralène, die Sängerin. Sie haben ihre Laptops aufgebaut, die Mikrofone ausgepackt, es kann also losgehen. Nur die elfjährige Asmin ist zu spät. Beim letzten Treffen haben sie einen Song zusammen geschrieben: „Wir sitzen im Cabrio und essen das Haribo, aber leider ist kaputt unser Radio. Esse Pommes mit Mayo und ’ne Cola. Wallah!“ Heute soll es weitergehen.

Fünfzehn Minuten vergehen, dreißig. Normen Dommann, 39, steht draußen in der Kälte, er hat das alles hier organisiert, und wenn er eines gelernt hat in den vergangenen Monaten, dann ist es, Geduld zu haben. Nicht zu viel zu erwarten. Auch: dass es schon ein Erfolg ist, wenn die Kinder überhaupt zu seinen Workshops auftauchen. „Die Kids vom Sofa wegzukriegen ist das Schwierigste“, sagt er.

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