Berlin - Seit fünf Jahren ist die Dresdener Straße nördlich vom Oranienplatz in Kreuzberg für den Durchgangsverkehr gesperrt. Nur Anlieger, Rettungs- und Lieferfahrzeuge dürfen dort fahren. Der Grund für die Verkehrseinschränkung liegt in der Berliner Geschichte: Unter der Straße verläuft ein alter U-Bahntunnel aus dem Jahr 1920, der nie als solcher genutzt wurde. Weil die Straße wegen des Tunnels dort nur eine Traglast von 16 Tonnen aushält, wurde die Dresdener Straße als Einbahnstraße ausgewiesen. Zwischen Oranienplatz und Alfred-Döblin-Platz, wo sich im Untergrund der Rohbau eines U-Bahnhofs befindet, ist sogar diese Tragfähigkeit gefährdet. Deshalb wird der alte U-Bahnhof jetzt zugeschüttet.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.