Berlin - Sieben Bahnhöfe der U7 von Siemensdamm bis Rathaus Spandau werden jetzt als Zeugnisse der Nachkriegsmoderne unter Denkmalschutz gestellt. Die Bahnhöfe aus den 1980er Jahren stammen von Rainer Gerhard Rümmler (1929-2004), einem bedeutenden Vertreter der Postmoderne und der Pop-Architektur, wie die Kulturverwaltung am Dienstag mitteilte. Als Referatsleiter für Bauentwurf des Senats habe er den Ausbau der U-Bahn in West-Berlin maßgeblich vorangetrieben.

Es handelt sich dabei um die Bahnhöfe Rathaus Spandau, Altstadt Spandau, Zitadelle, Haselhorst, Paulsternstraße, Rohrdamm und Siemensdamm. Damit stehen bereits 88 der 173 Berliner U-Bahnhöfe unter Denkmalschutz. (dpa/bb)