Berlin - Die Hürde ist genommen – so sieht es jedenfalls aus. Aller Voraussicht nach werden die Berlinerinnen und Berliner in einigen Monaten darüber abstimmen können, ob der private Autoverkehr in der Innenstadt von 2027 an deutlich reduziert werden soll. Am Donnerstag hat die Initiative „Volksentscheid Berlin autofrei“ der Senatsverwaltung für Inneres an der Klosterstraße in Mitte 50.333 Unterschriften übergeben. Diese begleiteten den Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens, der ebenfalls eingereicht wurde. Laut Gesetz sind 20.000 gültige Unterschriften erforderlich. Selbst wenn also, wie bei Plebisziten üblich, ein Teil als ungültig gewertet werden muss, dürfte die Initiative das Quorum erreicht haben. „Wir gehen davon aus, dass der Antrag erfolgreich sein wird“, sagte Sprecher Manuel Wiemann. „Darüber sind wir sehr glücklich.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.