Es ist meistens nicht der Mann, der einem nachts folgt, auf leerer Straße. Oder der im Park plötzlich aus dem Gebüsch springt. Im Falle der Tochter einer Freundin passiert es am Nachmittag. Sie, ich nenne sie hier Laura, denn so heißen viele Mädchen und vielen, viel zu vielen passiert so etwas, Laura fährt U-Bahn. Die Bahn ist nicht überfüllt, aber auch nicht gerade leer.

Laura setzt sich in einen Vierer ans Fenster, streckt die Beine aus und vertieft sich in ihre WhatsApp-Nachrichten. Plötzlich spürt sie etwas an ihrem Bein. Es ist der Fuß des Mannes, der ihr schräg gegenüber sitzt. Mittelalt, „so wie Mama“, sagt Laura später. „Graue Haare“. Da müssen wir beide lachen. Da kann sie wieder lachen.

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