Berlin - Aus dem Telefonat wird rasch eine Brandrede, vorgetragen von einer Ärztin am anderen Ende der Leitung. Sie arbeitet an einem der 51 Krankenhäuser Berlins in der Geburtshilfe. Ihren Namen und den ihres Arbeitgebers möchte sie nicht veröffentlicht wissen. Es gehe ihr nicht um sich selbst oder ihren Kreißsaal, sondern um die Situation bei Klinikgeburten in der Stadt generell, und die sei katastrophal, sagt die Ärztin. Sie benutzt ein Sprachbild: „Wir saufen ab und versuchen, mit einer Schöpfkelle das Wasser aus dem Boot zu bekommen. Es muss aber oben irgendjemand den Wasserhahn zudrehen.“ Der irgendjemand, das wird im Verlauf des Gesprächs klar, ist die Politik, der Senat.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.