Es ist bereits der 57. Jahrestag des Mauerbaus. Und doch ist dieser Tag von einer Überraschung geprägt. Ein lang vergessenes Stück Mauer ist aufgetaucht, ein Zufallsfund, gemacht von Ephraim Gothe (SPD). Der Stadtentwicklungs-Stadtrat von Mitte hat das Relikt bei einem seiner Kiezspaziergänge an der Ida-von-Arnim-Straße entdeckt. Er ging dort entlang, wo die Panke unter der Erde durch Rohre fließt. „Hinter dem neuen BND-Gebäude haben wir uns durch die Büsche geschlagen, und da stand die Mauer“, sagt Gothe.

Am Montag nun wurde der Fund offiziell bestätigt und bekannt gegeben. An dem Tag, an dem der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) in der zentralen Mauer-Gedenkstätte einen Kranz niederlegte und Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte, das Gedenken müsse weiter wachgehalten werden. Da passt der Zufallsfund perfekt.

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