Berlin - Es ist eine Hausbesetzung, und die ist in den 70er- und 80er- Jahren in West-Berlin eigentlich nichts Ungewöhnliches. Hunderte leerstehende Häuser in der ummauerten Halbstadt wurden damals von jungen Leuten übernommen – ohne Verträge und Mietzahlungen. Und eine Gruppe von knapp 50 Leuten hatte es am 9. Juni 1979 auf ein besonders großes Areal abgesehen: die ehemalige Ufa-Fabrik an der Viktoriastraße in Tempelhof. Auf dem 18 000-Quadratmeter-Gelände unweit des Tempelhofer Damms hatte der Konzern Filme entwickeln, bearbeiten und lagern lassen. Bis Anfang der 70er-Jahre wird dort noch gearbeitet, das Areal verfällt.

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