Nicht nur im Regierungsviertel soll das Spreeufer durchgängig und öffentlich zugänglich sein, sondern auch im Bereich der Stadtspree rings um Jannowitzbrücke und Schillingbrücke. Dass sich dort die meisten Grundstücke im Privatbesitz befinden, muss kein Hindernis sein: Die Genossenschaft Holzmarkt und das Radialsystem, die beide über eine Uferpromenade verfügen, haben sich jetzt mit den Berliner Wasserbetrieben (BWB) geeinigt, dass sie von den BWB einen sieben Meter breiten Uferstreifen kaufen. So könnte die Lücke in der Promenade zwischen Holzmarkt und Radialsystem schnell geschlossen werden. Auf dem Uferweg liegen schon Holzplanken.

Angesichts von Milliardeninvestitionen an der Spree in Mitte und in Friedrichshain-Kreuzberg ist die Promenade zwar nur ein winziger Baustein. Zugleich ist sie aber ein Beispiel dafür, wie Politiker, Eigentümer, Clubbetreiber, Investoren und Anrainer künftig miteinander umgehen und kooperieren wollen.

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