Im Untergeschoss des Berliner Hauptbahnhofs herrscht Hochbetrieb. Hunderte Menschen drängen sich an den Tischen, an denen Getränke und Essen ausgegeben werden, die darauf warten, wie es weitergeht. Es sind Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind. Freiwillige Helfer in gelben und roten Westen verteilen Flyer, auf denen steht, wo die Busse zu finden sind, die sie weiterbringen sollen. Seit Tagen kümmern sich Freiwillige um die Menschen, die Hilfe benötigen. Seit Tagen fühlen aber auch sie sich im Stich gelassen und sprechen von chaotischen Zuständen. Weil sich nach ihren Worten kaum jemand aus der Berliner Verwaltung blicken lasse. Helfer kritisieren, dass sie oft stundenlang nach einem Ansprechpartner in der Senatsverwaltung suchen müssen.

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