Ein Aufräum-Trupp entrümpelt derzeit das Haus Liebigstraße 34.
Foto: Andreas Kopietz

BerlinVor der Liebigstraße 34 liegt ein mannshoher Sperrmüllhaufen: Regalbretter, ein 70er-Jahre-Sofa, eine Lautsprecherbox. Männer in gelben Westen und mit Bauhelm tragen Inventar und Sperrmüll auf die Straße und verladen es in einen Container. Schaulustige bleiben stehen und beobachten das Treiben, das Nachspiel eines dramatischen Krawall-Wochenendes, das sich an die Räumung des „anarcha-queer-feministischen Wohnprojektes“ Liebig 34 anschloss. Rund 2000 vermummte Linksradikale, zum Teil aus dem europäischen Ausland angereist, hatten aus Protest gegen die Räumung in der Nacht zum Sonnabend in Mitte demonstriert und randaliert. Auch in den darauffolgenden Nächten gab es im Zeichen der Solidarität mit der „Liebig 34“ Sachbeschädigungen, Autos gingen in Flammen auf.

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