Stau-Chaos am Vormittag in Berlin-Mitte, hier an der Einfahrt zum Grunertunnel. 
Foto: Klaus Oberst

Berlin-MitteDer Verkehr im Bezirk Mitte ist am Dienstagmorgen zum Erliegen gekommen. Vor allem rund um den Alexanderplatz bildeten sich zahlreiche Staus. Die Gründe dafür sind zum einen Sicherungsmaßnahmen im Zuge der Afrika-Investorenkonferenz im Haus der Deutschen Wirtschaft. Zum anderen wurden Autofahrer im Vorfeld von den Behörden nicht darauf hingewiesen, dass mit dem Grunertunnel auch eine zentrale Verkehrsader aus Richtung Osten in die City abgeriegelt wurde. 

Wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) am Dienstag zwar mitteilte, wird bis voraussichtlich 16 Uhr der Mühlendamm, eine der wichtigsten Verkehrsadern im Zentrum Berlins, in beiden Richtungen zwischen Molkenmarkt und Fischerinsel gesperrt. Doch der Grunertunnel wird weder in der Mitteilung der VIZ noch in einer von Polizei im Vorfeld veröffentlichen Übersicht der Verkehrseinschränkungen genannt. Weshalb, war zunächst nicht zu erfahren. 

Die Folge: Überraschte Autofahrer und stehender Verkehr rund um den Alexanderplatz, der sich am Vormittag bis auf die Greifswalder Straße Ecke Hufelandstraße in Prenzlauer Berg staute. Pendler aus den östlichen Randbezirken benötigten so bis zu zwei Stunden statt der üblichen 30 Minuten. 

Diese Grafik veröffentlichte die Polizei. Die Sperrung des Grunertunnels ist hierauf nicht ersichtlich. 
Grafik: Polizei

Bereits am Morgen kam es im Bereich Alexanderplatz wegen der Straßensperrungen zu Staus, wie die VIZ twitterte. Auch auf vier Buslinien der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gab es Einschränkungen. Im Umfeld des Veranstaltungsortes wurde großräumig abgesperrt. Betroffen waren unter anderem die Breite Straße zwischen Neumannsgasse und Schloßplatz, der Petriplatz zwischen Gertraudenstraße und Scharrenstraße sowie die Spree und das Spreeufer zwischen Rathausbrücke und Mühlendammbrücke.