Berlin - Als Hans Georg Näder an einem der letzten Oktoberabende im niedersächsischen Duderstadt das Mikrofon in die Hand nimmt, wirkt er gelöst. Näder ist ein Unternehmer, der sein Geld vor allem mit Prothesen, Rollstühlen und Bandagen verdient. Aber an diesem Abend geht es nicht ums Geschäft, was auch daran zu erkennen ist, dass er statt Krawatte einen gewaltigen rosa Schal um den Hals trägt. Neben ihm steht, ganz in Schwarz, die Berliner Modemacherin Claudia Skoda, vor ihm auf dem Boden liegt, angestrahlt von einem grünen Kronleuchter, ein Kunstwerk Martin Kippenbergers von 1976. Ein ungewöhnliches Werk.

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