Die umstrittene Installation der Gruppe "Zentrum für Politische Schönheit" vor dem Reichstag wird am Freitagvormittag umgebaut.
Die umstrittene Installation der Gruppe "Zentrum für Politische Schönheit" vor dem Reichstag wird am Freitagvormittag umgebaut.
Foto: Eric Richard

Berlin - Das Zentrum für Politische Schönheit gerät nach der  umstrittenen Holocaust-Aktion weiter unter Druck. Und baut ihre Installation vor dem Berliner Reichstag zumindest teilweise wieder ab, wie die Berliner Zeitung am Freitag erfuhr. Die Künstlergruppe hatte in Berlin und weiteren Städten sogenannte Gedenkstätten für jüdische Opfer des NS-Regimes errichtet. Dazu gehörten auch Stahlsäulen, die, wie die  Gruppe zunächst behauptet hatte, Asche von Opfern der Massenmorde der Nazis enthielten. Weil das ZPS dabei auch das Gedicht "Die Asche von Birkenau" des jüdischen Schrifstellers Stephan Hermlin verwendete, hat sich dessen Familie unterdessen mit scharfen Worten an die Gruppe gewendet. 

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