Ein zentrales Ziel des Schulbesuches ist es zweifelsohne, dass Kinder korrekt schreiben lernen. In Berlin gelingt das leider nur höchst unzureichend. Die Hälfte aller Drittklässler erreicht bei Vergleichstests noch nicht einmal die Mindeststandards. Universitäten und Ausbildungsbetriebe klagen schon lange über die Rechtschreibmängel von Studierenden und Azubis.

Die FDP-Fraktion hat nun tatsächlich einen Antrag ins Abgeordnetenhaus eingebracht, die seit Jahren übliche Lernmethode „Schreiben nach Gehör“ abzuschaffen. Angesehene Bildungsforscher widersprechen, und tatsächlich sind die Gründe für die Rechtschreibmisere vielfältiger. Eins aber scheint klar: Viele Schüler lernen per Anlauttabelle (A wie Affe, M wie Maus) und nach Gehör schreiben – allerdings wird dabei oft nicht entschieden genug korrigiert.

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