Berlin - Berlins umstrittener Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz muss gehen. Das beschloss am Mittwoch der Aufsichtsrat der Zoo AG in einer kurzfristig anberaumten, mehrstündigen Sondersitzung. Der Vertrag des 59-Jährigen endet fristgerecht am 30. Juni 2014. „Der Aufsichtsrat von Zoo und Tierpark hat nach eingehender Diskussion in seiner heutigen Sitzung beschlossen, den Vertrag von Herrn Dr. Blaszkiewitz nicht zu verlängern“, hieß es in einer kurzen Pressemitteilung am Abend.

Da wurde noch heftig im Verwaltungsgebäude am Hardenbergplatz verhandelt, ob Blaszkiewitz statt im nächsten Jahr sofort seinen Platz räumt – wohl nur noch eine Frage der Ablösesumme. Der gebürtige Tempelhofer hatte laut Geschäftsbericht des Zoos im Jahr 2012 insgesamt Bezüge in Höhe von 128.666,69 Euro. Nach Informationen der Berliner Zeitung soll eine Summe zwischen 300.000 und 500.000 Euro für eine Abfindung im Gespräch sein. Am Donnerstag soll darüber weiterverhandelt werden.

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