Berlin - Tesla hat am Freitag die endgültige Baugenehmigung für seine bereits fertige Gigafactory in Ostbrandenburg vom Land nachgereicht bekommen. Das Werk ist umstritten, weil es zum großen Teil in einem Trinkwasserschutzgebiet steht und weil in ganz Ostbrandenburg die Trinkwasserversorgung problematisch ist. Am Freitag errangen der Naturschutzbund (Nabu) und die Grüne Liga einen Teilsieg beim Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder). Sie hatten gegen das Landesumweltamt geklagt. Das hatte erlaubt, dass ein Wasserwerk mehr Wasser fördern darf. Erst dadurch konnte der Wasserverband einen Liefervertrag mit Tesla abschließen. Die Verbände sahen bei der Erhöhung der Liefermengen klare Verfahrensfehler und bekamen teilweise recht. Ein Gespräch mit Nabu-Chefin Christiane Schröder über den Grund für die Klage, über die  „Tesla-Geschwindigkeit“ der Behörden und darüber, ob die Umweltverbände bei der größten industriellen Investition in Ostdeutschland die Spielverderber sind.

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