Mit einigem Speed brettert Ulrich Misgeld mit dem Auto auf den Hof  in der Motzener Straße in Marienfelde. Und stoppt direkt am nächsten Laternenmast auf dem Gelände der Selux AG. Der spendet   zwar  im Bedarfsfall auch Licht, hat aber einen ganz besonderen Vorzug aufzuweisen: eine Ladestation. Misgelds Auto ist ein Elektro-Smart, und der bekommt in der Zeit des Termins erst einmal neue Leistung  auf die Batterie gepackt. „Danke für die Stromladung“, ruft Misgeld den Selux-Leuten zu.

Misgeld war früher Chef des Lampen- und Leuchtenherstellers. Seit seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben führt er im Ehrenamt das  Unternehmensnetzwerk Motzener Straße weiter. Dort, an der südlichen Berliner Stadtgrenze, sind rund 200 Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten tätig, davon zählen etwa die Hälfte der Betriebe und rund 80 Prozent der Beschäftigten zum verarbeitenden Gewerbe. Das Gewerbe- und Industriegebiet in der Motzener Straße gehört zu den größten in Berlin.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.