Immer mehr Bundesbeschäftigte ziehen nach Berlin, doch der Bund verkauft viele seiner Wohnungen in der Hauptstadt. Offizielle Begründung: Die Wohnungen werden für Zwecke des Bundes nicht mehr benötigt. Eine fragwürdige Argumentation.

Die Zahl der Bundesbediensteten in Berlin hat sich von rund 25.000 im Jahr 1999 auf rund 32.000 im Jahr 2013 erhöht, wie das Bundesbauministerium jetzt auf Anfrage der Berliner Zeitung erklärte. Viele der Stellen wurden von den Ministerien aus Bonn nach Berlin verlagert. Der Bedarf an Wohnungen müsste also eher gewachsen sein. Trotzdem wurden allein in der Zeit von 2008 bis 2013 rund 1 690 Wohnungen des Bundes in Berlin verkauft, wie Recherchen der Berliner Zeitung ergaben. Von jetzt noch etwa 5 400 Wohnungen des Bundes in Berlin sollen bis 2018 weitere rund 1 700 Wohnungen verkauft werden.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.