Mehr als einen Monat hat die Polizei versucht, eine tote Frau zu identifizieren. Es ist ihr bislang nicht gelungen. Deshalb bitten die Ermittler der Vermisstenstelle um Mithilfe und veröffentlichen erneut ein Bild der Toten und eines ihrer Schmuckstücke.

Die Frau war einen Tag vor Heiligabend in der Nähe des Heizkraftwerkes Lichterfelde gefunden. Passanten hatte die Leiche gegen 11.30 Uhr in einem Kanal des Kraftwerkes entdeckt. Durch den Kanal wird das Kühlwasser für das Kraftwerk aus dem Teltowkanal angesaugt.

Wenige Tage vor Heiligabend gestorben

Einen Ausweis hatte die tote Frau nicht dabei. Die ersten rechtsmedizinischen Untersuchungen ergaben, dass der Todeszeitpunkt nur wenige Tage zurück lag. Die Frau ist etwa 1,70 Meter bis 1,75 Meter groß. Sie war gepflegt, hat blaue Augen sowie gefärbte blond Haare, deren Farbe jedoch bereits drei Zentimeter herausgewachsen war.

Die Frau ist schlank, 1,76 Meter groß und 75 Kilogramm schwer. Bekleidet war die Tote mit einem hautfarbenen Bustier, einen langen schwarzen Mantel des Herstellers Crines. Auffallend an dem Mantel ist der große Kragen. An den Füßen trug sie schwarze Stiefeletten der Größe 40.

Hinweise erhoffen sich die Ermittler der Vermisstenstelle auch durch die Veröffentlichung eines Bildes von ihrem hochwertigen Schmuck. Sie trug einen silberfarbenen Ring mit blauem Stein. Bei ihm handelt es sich vermutlich um einen Saphir. Außerdem trug sie einen goldfarbenen Ring mit einem weißen Stein zwischen zwei silbernen Ringen. In beiden Ohrläppchen waren silberfarbene Ohrstecker mit jeweils einen weißen Stein befestigt. Außerdem trug sie am rechten Handgelenk einen goldfarbenen Armreif.

Die Vermisstenstelle bittet Zeugen, die die Frau oder deren Schmuck kennen, sich zu melden. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.