Es ist ein seltsamer Tanz, den der Berliner Senat und die anderen Landesregierungen derzeit aufführen. Mit allen Mitteln soll verhindert werden, dass im Kampf gegen die Corona-Pandemie ein erneuter Lockdown ausgerufen wird. Dass erneut das gesamte öffentliche Leben erliegt, dass Wirtschaft, Gaststätten, Hotels, der Einzelhandel und Tourismus einen nachhaltigen Schaden erleiden. Das spiegeln auch die jüngsten Beschlüsse des Senats.

Maskenpflicht in zehn Einkaufsstraßen (vielleicht sollte man Anfang und Ende der Straßen mit einem Strich markieren) und Maskenpflicht da, wo man nicht 1,50 Meter Abstand halten kann (vielleicht sollte man künftig immer einen Zollstock dabei haben). Es klingt lustig, ist aber ernst gemeint. Ebenso die Einschränkung der Zahl der Personen, die sich drinnen und draußen treffen dürfen. Die Sperrstunde für Bars und Restaurants soll gerichtsfest gemacht werden.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.