Ungeimpfte können in Berlin wieder schwimmen gehen

Berliner Bäder-Betriebe lassen ab Freitag doppelt so viele Besucher zu. Ungeimpfte brauchen aber einen aktuellen negativen Corona-Test.

Jugendliche beim Schwimmen im Hallenbad.
Jugendliche beim Schwimmen im Hallenbad.imago/Frank Sorge

Die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) lassen von diesem Freitag an wieder mehr Besucherinnen und Besucher in die Schwimmhallen. Grundlage dafür seien die vom Senat verabschiedeten Lockerungen der Infektionsschutzverordnung, teilten die BBB am Donnerstag mit.

„Der Zugang ist dann nicht mehr nur für Geimpfte und/oder Genesene möglich, sondern auch für alle anderen – sofern sie einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen können oder einen PCR-Test nicht älter als 48 Stunden“, heißt es in einer Pressemitteilung des landeseigenen Unternehmens.

Außerdem würden als Folge der Lockerungen die Kontingente für die Zeitfenster spürbar erhöht. „So können in den meisten Bädern pro Zeitfenster doppelt so viele Menschen schwimmen wie bisher, je nach baulichen Gegebenheiten kann die Zahl noch höher liegen“, heißt es weiter.

Die Zeitfenster an sich blieben bestehen, ebenso die Masken- und Abstandspflicht außerhalb der Becken. Tickets können online vier Tage im Voraus erworben werden. Für Tage, an denen bereits Tickets im Angebot sind, würden kurzfristig weitere Tickets angeboten. Ein Teil der Eintrittskarten wird weiterhin zu Beginn des Zeitfensters an den Kassen verkauft. Die BBB appellieren in der Mitteilung an das Schwimmbadpublikum, sich trotz der Lockerungen verantwortungsvoll zu verhalten und auch weiterhin die Abstandspflicht außerhalb der Schwimmbecken und die allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen einzuhalten.