Berlin - Geliebt wurde der Plan nie, jetzt wurde er gekippt. Elf Jahre, nachdem sich das Architekturbüro Kusus und Kusus im Wettbewerb zum Ausbau des Parlaments- und Regierungsviertels mit einem Entwurf zur Verlängerung des „Band des Bundes“ in den Luisenblock Ost durchgesetzt hatte, haben sich Vertreter aus Land und Bund von der Idee verabschiedet.

„Die bisherige Planung für den Abschluss des Parlaments- und Regierungsviertels, den Luisenblock Ost, die dort einen monolithischen Neubaublock ohne lebendige Publikumsnutzungen vorsah, ist passé“, sagte die Linken-Abgeordnete Katalin Gennburg am Dienstag. Darauf hätten sich Abgeordnete der Koalition mit Senatsbaudirektorin Regula Lüscher in einer Sitzung mit Vertretern des Bundestags und der beteiligten Behörden verständigt. „Es wird einen Neustart der Planung geben und darauf bin ich nach drei Jahren zähem Ringen sehr stolz“, sagte Gennburg. „Wir brauchen eine zeitgemäße Idee für diese Funktionsbauten inmitten Berlins und für das Quartier zwischen Bahnhof Friedrichstraße und Spree.“ Die vorgesehenen Neubauten müssten „sensibel in die Stadt eingefügt und an die historische Bausubstanz angegliedert“ werden.

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