Da ist er wieder. Dieser schwere, die Lungen zum Husten reizende Gestank, der durch die Straßen zieht, in den Klamotten hängt, giftet, ätzt. Ganz klar: Briketts, die langsam und maximal umweltschädlich, aber minimal heizend in einem Kachelofen verkokeln. Werden in der Zeit zwischen Winter und Frühjahr noch letzte Reste der in den Kellern seit DDR-Zeiten gehorteten Briketts verbrannt? Gas oder Öl sind derzeit ja etwas out, ihr Verbrauch füllt die Kriegskasse Wladimir Putins. Da denkt sich mancher vielleicht, stütze ich doch lieber die absterbende Braunkohleindustrie in der Lausitz. Zwar haben nur noch einige Tausende der fast zwei Millionen Wohnungen in Berlin einen Kachelofen. Aber deren Abgase schlagen eben durch.

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