Berlin - Benjamin Köhler hat am Dienstag erstmals nach seiner überstandenen Krebserkrankung wieder beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin trainiert. Für eine Einheit mit der Mannschaft auf dem Platz ist es für den Mittelfeldspieler aber noch zu früh. Unter der Anleitung des Physiotherapeuten und Reha-Trainers Hendrik Schreiber führte Köhler im Kraftraum Stabilisierungsübungen aus.

Nach und nach will Köhler in Absprache mit Experten des Universitätsklinikums Heidelberg die Belastung steigern. Im Optimalfall könnte er zur Rückrunde wieder voll einsteigen.

Nur individuell trainieren konnten am Dienstag auch die Verteidiger Benjamin Kessel und Michael Parensen. Beide hatten sich beim 0:0 am Sonntag bei 1860 München Blessuren zugezogen. Kessel, den der DFB wegen seines Platzverweises für zwei Spiele gesperrt hat, leidet an einer Schulterverletzung. Parensen plagen muskuläre Probleme.

Die nächste Partie bestreiten die Köpenicker am Freitag (18.30 Uhr) an der Alten Försterei gegen RB Leipzig. (dpa)