Berlin - Die Unisextoilette kommt – zumindest in öffentlichen Gebäuden im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Diesen Beschluss hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) getroffen. Linke, SPD und Grüne stimmten für den Antrag der Piraten. Die CDU war dagegen. Zunächst soll geprüft werden, in welchen Gebäuden eine Damen- oder Herrentoilette in eine geschlechterneutrale Toilette umgewandelt werden kann.

Obwohl Toiletten auf den ersten Blick nicht nach einem politischen Thema aussähen, heißt es in dem Antrag, den die Piraten-Fraktion an die BVV stellte, hätten sie eine große Bedeutung für den Alltag von Intersexuellen und Transsexuellen. Bei ersteren handelt es sich um Menschen, die sich nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen können oder wollen. Transsexuelle hingegen haben ein biologisches Geschlecht, fühlen sich aber psychisch dem anderen Geschlecht zugehörig. Die Problematik der Geschlechtszugehörigkeit würde sich mit der Unisextoilette also zumindest in einer Alltagssituation erübrigen.

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