Er versteht sich als Lobby der Fußgänger. Das heißt aber nicht, dass er Fußgängerzonen überall für sinnvoll und richtig hält. Der Fachverband Fußverkehr Deutschland, kurz FUSS genannt, sieht Ideen für eine autofreie Straße Unter den Linden mit Skepsis. Natürlich müsse sie wieder eine Flaniermeile werden, auf der Fußgänger gern unterwegs sind, heißt es dort. Doch eine Fußgängerzone wäre dort ein „überholtes Konzept“, sagt der Ingenieur Bernd Herzog-Schlagk, der bei dem Verband in Berlin für das Projektmanagement zuständig ist. Es sei nicht erforderlich, die Straße für private Autos zu sperren.

Studentinnen und Studenten der Beuth Hochschule für Technik sehen das genauso. Sie haben Pläne erarbeitet, wie die Straße Unter den Linden fußgängerfreundlicher werden könnte – ohne privaten Autoverkehr zu verbieten.

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