Berlin - Es ist schön, wenn man sich Ziele setzt. Allerdings kann man sich auch zu viel vornehmen. Vollmundig versprach die rot-rot-grüne Koalition 2016, dass während dieser Wahlperiode vier Straßenbahnstrecken eröffnet werden und der Bau von weiteren fünf Trassen beginnt. Doch die Bilanz fällt mager aus. Bis zur Wahl im September geht keine Strecke in Betrieb, an keiner der fünf Trassen wird bereits gebaut. 

Verkehrssenatorin Günther schiebt das Problem gern auf ihre Vorgänger. Dabei sollte die Grünen-Politikerin neidlos anerkennen, dass es im wiedervereinigten Berlin vor Rot-Rot-Grün keine Wahlperiode gab, in der nicht mindestens eine neue Tramtrasse eröffnet wurde. Selbst unter CDU-Senatoren wuchs das Netz, wenn auch langsam.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.