Berlin - Der nächste Schritt für einen Volksentscheid über die Vergesellschaftung von Wohnungen großer Immobilienunternehmen ist getan. Die Initiative Deutsche Wohnen & Co. enteignen teilte am Montag mit, dass sie die Durchführung der zweiten Stufe ihres Volksbegehrens beantragt habe. Die entsprechenden Unterlagen seien der Innenverwaltung zugestellt worden. Nun sei die Landeswahlleitung am Zug: Sie müsse in einer Frist von einem Monat die Unterschriftenbögen und Listen entwerfen.

Die Initiative erklärte, sie rechne damit, am 26. Februar mit der Unterschriften-Sammlung beginnen zu können. Von da an könnten die Berliner das Volksbegehren erneut durch ihre Unterschrift unterstützen. Nachdem im Jahr 2019 in einer ersten Phase 58.307 gültige Unterstützer-Unterschriften für das Volksbegehren gesammelt wurden, sind in der zweiten Phase nun die Unterschriften von mindestens sieben Prozent der zum Abgeordnetenhaus wahlberechtigten Bevölkerung nötig – etwas mehr als 170.000 Unterschriften. Die Frist dafür beträgt vier Monate und endet voraussichtlich am 26. Juni 2021.

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