Potsdam - Hat er, oder hat er nicht? Das war am Dienstag die große Frage im Untreue-Prozess gegen den einstigen Schatzmeister der Brandenburger Grünen, Christian Goetjes. Hat der 34-Jährige, der rund 274 000 Euro von den Parteikonten abgezweigt haben soll, auch noch einen Escort-Service betrieben? Und damit als Hartz IV-Empfänger an Prostituierten verdient?

Er hat offenbar. Das geht aus den Zeugenaussagen einer 22-jährigen Prostituierten und eines Berliner Kriminalbeamten am Landgericht in Potsdam hervor. Die Bulgarin hatte nach eigenen Angaben zwei Wochen lang für Goetjes’ Escort-Service gearbeitet. Dann habe sie aufgehört, weil sie nicht wie die anderen Frauen mit gewissen Extras aufwarten wollte.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.