Potsdam - „Wie bestraft man jemanden, der für den Tod von 14 Menschen verantwortlich ist?“ Die Frage, die Ulrike Phieler-Morbach, die Vorsitzende Richterin am Freitag im Landgericht Potsdam stellt, bewegt wohl jeden im Sitzungssaal. Die Hinterbliebenen der Toten, die aus Polen angereist sind, die Notfallseelsorger, die bei dem bisher schwersten Busunglück in Brandenburg mit 14 Toten im September 2010 als erste an Ort und Stelle waren, die vielen Journalisten aus Polen und Deutschland. Die schwerste Last, die die Angeklagte Beatrice D. tragen müsse, sei das Wissen um eine schreckliche Verantwortung, sagt die Richterin. „Trotzdem musste das Gericht eine Strafe finden.“

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