Berlin - Ute Linz empfängt zum Interview in ihrem Haus in Marzahn-Hellersdorf. Ein architektonisches Schmuckstück, durch das sie manchmal Besuchergruppen führt, denen sie erzählt, wie verfallen das Haus war und wie sie und ihr Mann es jahrelang sanieren ließen. Die pensionierte Ärztin aus Aachen ist eine hartnäckige Frau. Auch im Fall Robert Rössle. Rössle leitete von 1929 bis 1948 das Pathologische Institut der Charité. In Berlin-Pankow ist eine Straße nach ihm benannt. Linz wirft Rössle vor, Vordenker von Hitlers Rassentheorien gewesen zu sein, denen auch ihre Großmutter zum Opfer fiel. Sie hat Tausende von Akten gelesen und kämpft seit Jahren für die Umbenennung der Straße. Am Küchentisch sprechen wir mit ihr über diesen Kampf und über ihre Großmutter.

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