Auf dem Vattenfall-Gelände in Köpenick ist derzeit mehr los als sonst. Auf dem Areal steht ein Heizkraftwerk, das rund 10.000 Haushalte versorgt. Als sogenannter Betrieb ohne Beaufsichtigung wird es ferngesteuert, lediglich alle 72 Stunden kommt jemand zur Kontrolle vorbei. Nun hat der Energiekonzern auf einer Brachfläche des Grundstücks, hinter dem die Dahme fließt, eine Solarthermie-Anlage aufgebaut, die an diesem Dienstag eingeweiht werden soll. Als ein Beitrag zur Energiewende.

Von oben sehen die Solarkollektoren aus wie eine geschlossene, blaue Fläche. Von nahem erkennt man die dicke Schicht Blütenstaub, der angekündigte Regen lässt noch auf sich warten. „Das beeinträchtigt die Funktion nicht“, erklärt Thomas Jänicke-Klingenberg, Wärmemanager bei Vattenfall. Die Oberfläche der Kollektoren reinigt sich per Lotoseffekt: Abperlendes Wasser greift die Schmutzpartikel auf.

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