Das Ding wirkt gänzlich unverdächtig. Knuspriges Brot, dazwischen Deftiges vom Grill, etwas Salat und Käse. Nicht einmal bei einem leidenschaftlichen Burger-Fan dürfte diese Kreation Zweifel aufkommen lassen. Doch der Schein trügt. Denn die Zutaten haben mit einem Burger klassischer Bauart kaum mehr gemein als Fassbrause mit einem 59er Dom Pérignon.

Statt gegrilltem Rinderhack gibt es einen Süßkartoffel-Amarant-Brätling und dazu eine Scheibe Cheddar-Käse mit dem Milchgehalt einer Wassermelone. Dennoch erfreut sich dieses fleischlose Gericht großer Beliebtheit. Beim Premium-Burger-Brater Peter Pane, der in Berlin drei Filialen betreibt, wird mittlerweile etwa jeder sechste bis siebente Burger in der vegetarischen und veganen Variante geordert. Soll heißen: Ohne das fleischlose Angebot gingen dem Unternehmen in Berlin rund 15 Prozent des Umsatzes verloren. Veggy ist gut fürs Geschäft.

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