Berlin - Am Anfang war die Kohlrübe. Doch niemand wäre in den Hungerzeiten nach 1945 in der sowjetischen Besatzungszone auf die Idee gekommen, die ewige Rübensuppe ohne Fleisch und mit wenigen Fettaugen als vegetarische Speise zu betrachten. Vegetarier gab es gleichwohl: Menschen, die den um die Jahrhundertwende entstandenen Vorstellungen von naturnaher, gesunder Ernährung anhingen. Im Rationierungssystem der Nachkriegszeit hatten sie ein Spezialproblem: Sie wollten statt der zugeteilten Fleischmarken entsprechend der Kalorienmenge Fettmarken für Butter oder Speiseöl.

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