Berlin - Bei der Verfolgung von Personen, die die Bundeswehr oder die Polizei lächerlich machen, fahren die Sicherheitsbehörden mitunter schweres Geschütz auf. Weil kapitalismuskritische Akteure wiederholt Werbeplakate von Sicherheitsbehörden verändert haben, durchsucht die Polizei Wohnungen und nimmt DNA-Proben. Sogar das Gemeinsame Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum und das Bundesamt für Verfassungsschutz befassen sich damit.

So wurden in Berlin mehrfach Werbeplakate der Bundeswehr inhaltlich verändert. Aus „Bundeswehr macht den Meister“ wurde „Bundeswehr macht den Franco A.“ Aus der unter anderem von der evangelischen Kirche als Holocaust verharmlosend kritisierten Bundeswehr-Werbekampagne „Gas, Wasser, Schießen“ wurde „Gas, Shoa, Schießen“.

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