Berlin - Die Lage für Berlins Mieter bleibt in der Corona-Krise nach Ansicht des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) „entspannt“. Wie der Verband  mitteilte, hat sich der ohnehin schon geringe Anteil von Anträgen auf Mietstundung von 0,34 Prozent im April vergangenen Jahres auf 0,03 Prozent im Januar 2021 weiter verringert. Dahinter verbergen sich laut BBU 200 Wohnungsmieter.

Anders stelle sich die Situation für die Gewerbemieter dar. Von ihnen haben zwei Prozent bei den BBU-Mitgliedsunternehmen in Berlin einen Antrag auf Mietstundung gestellt, sagte BBU-Chefin Maren Kern. Dass die Wohnungsmieter finanziell weniger stark in Bedrängnis geraten, sei zum einen auf die niedrigen Mieten der BBU-Mitgliedsunternehmen, zum anderen auf Maßnahmen der Bundesregierung wie das Kurzarbeitergeld zurückzuführen. Sorge bereite die Entwicklung bei den Gewerbetreibenden. Hier zeige sich, wie unterschiedlich staatliche Hilfen ankämen. Die BBU-Mitgliedsunternehmen würden die Betroffenen aber „mit Mietstundungen oder vorübergehenden Mietsenkungen“ unterstützen.

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