Was Bund und Länder in Sachen Verbraucherschutz nicht hinbekommen, regeln jetzt vier Berliner Bezirke im Alleingang. Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Tempelhof-Schöneberg und Pankow haben sich darauf geeinigt, die Ergebnisse der regulären Betriebskontrollen künftig in einheitlicher Form auf ihren Internetseiten zu veröffentlichen. „Ich glaube nicht mehr an eine einheitliche Lösung auf Landes- und Bundesebene“, sagt Christian Gräff (CDU), Stadtrat in Marzahn Hellersdorf.

Der Bezirk Pankow macht vor, wie die so genannte Smiley-Liste nach dänischem Vorbild funktioniert. Seit 2009 veröffentlicht Pankow die Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen im Internet, mit zum Teil schockierenden Fotos völlig verdreckter Küchen. Ekelliste heißt die Datenbank im Internet deshalb, und sie wurde schnell bundesweit und auch international bekannt.

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