Berlin - Das international renommierte Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) hat womöglich auf illegale Weise dafür gesorgt, dass seine Patienten bei der Vergabe von Spenderherzen bevorzugt werden. Nach Informationen der Berliner Zeitung ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung, nachdem das Herzzentrum am Donnerstag Selbstanzeige stellte. DHZB-Sprecherin Barbara Nickolaus bestätigte, das Zentrum habe Ermittlungen veranlasst. Sie wollte sich aber mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht näher äußern.

Dem Vernehmen nach war am 1. April eine Kommission der Ärztekammer bei einer Überprüfung der Organtransplantationen im Herzzentrum auf Auffälligkeiten in neun Fällen gestoßen. Im Juli forderte die Kommission dann die Akten von 19 weiteren Patienten an.

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