Berlin - Der neue Leiter des Berliner Verfassungsschutzes, Michael Fischer, sieht in der Bekämpfung des islamistischen Terrorismus einen Schwerpunkt seiner Arbeit. „Darauf wird mein Hauptaugenmerk liegen“, sagte der 46-Jährige am Mittwoch bei seiner Vorstellung durch Innensenator Andreas Geisel (SPD). „Die Terrororganisation IS ist geschlagen, aber die Ideologie noch da.“ Die Gefahr durch sogenannten „Franchise-Terrorismus“, also schwer zu kontrollierende Einzeltäter, sei nicht gebannt.

Weitere Schwerpunkte sei der Rechtsextremismus, der auch in Berlin nicht wegzudiskutieren sei, und der gewaltbereite Linksextremismus. „Was mich beunruhigt im Moment ist die Anschlussfähigkeit extremistischer Inhalte in die Mitte der Gesellschaft“, sagte Fischer. „Wir stellen fest, dass vor allem rechtsextremistische Positionen immer mehr Platz greifen.“ Als Beispiel nannte er den Antisemitismus. Daher müsse dieses Phänomen besser „erforscht und beschrieben“ werden.

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