Verfolgungsjagd durch Treptow und Köpenick: Polizei verfolgt Raser durch Berlin

Wilde Verfolgungsjagd am Montagabend in Treptow und Köpenick: Ein Mann rammte auf seiner halsbrecherischen Flucht vor einer Verkehrskontrolle mehrere Autos und prallte schließlich gegen einen Mast.

Die Verfolgung begann in der Fennstraße in Niederschöneweide. Über die Oberspreestraße ging es bis zur Wendenschloßstraße in Köpenick. Kurz vor einer Baustelle wendete der 28-Jährige, rammte mit seinem Audi einen Streifenwagen und setzte seine wilde Fahrt über den Bürgersteig fort. In die Dregerhoffstraße stieß er gegen vier Fahrzeuge und schob einen Smart komplett auf den Bürgersteig.

Kontrolle über Fahrzeug verloren

Über die "Grüne Trift" ging es zur Spindlersfelder Brücke nach links in die Straße "An der Wuhlheide". Inzwischen hatte er den linken Hinterreifen an seinem Wagen verloren und fuhr nur noch auf der Felge. Daher verlor der 28-Jährige schließlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen ein Straßenschild sowie einen Lichtmast.

Bei dem Unfall verletzte sich der Raser schwer. Er wurde in Handschellen in eine Klinik gebracht. Beamte fanden im Fahrzeug, bei dem es sich um einen Mietwagen handelt, Drogen, die sie beschlagnahmten. Bei der Polizei sollen nach Informationen dieser Zeitung über den Mann zahlreiche Delikte verzeichnet sein.

Fast ein Dutzend Streifenwagen, zivile Fahrzeuge und ein Hubschrauber der Polizei beteiligten sich an der Verfolgung.

Außerdem: Dasselbe Fahrzeug war bereits am vergangenen Freitag (7. September) an einer Verfolgungsfahrt von Berlin bis ins brandenburgische Rangsdorf beteiligt gewesen sein, konnte aber bei Spitzengeschwindigkeiten von 200 km/h nicht von der Polizei gestoppt werden. Die Polizei brach damals die Verfolgung ab. (BLZ)